Begegnungen der bekannten Art

Es gibt ein Leben nach den Paparazzis. Etwas Geduld ist schon angebracht und soll auch belohnt werden. Rückblickend war der Strand von Marsa Makhrub am schönsten und von ganz (fast) unberührter Natur. Nach 1 h Fahrt waren wir erst einmal erschrocken über die Invasion der üblichen Verdächtigen – Italiener wohin das Auge blickt. Italiener mit und ohne Flossen, mit und ohne Taucherbrille, mit und ohne Schorchel, mit und ohne Liegestuhl, mit Sonnenschirm und Sonnencreme, mit und ohne Bambinis, mit und ohne Hosentaschenpizza sowie mit und ohne lautstarkes sommerliches Strandartikulieren; der Unberührtheit halber sind deshalb keine Italiener drauf, nur das Transportvehikel von Read Sea Diving Safari – nicht wundern, .

Jan Klaus Thomas und SebasMarsa Makhrub03

Marsa Makhrub02Marsa Makhrub01

Das Leben der Anderen ist so schön. Man(n) muss sie nur beobachten. Das gilt natürlich auf für die Fauna und Flora unter Wasser.

Dive Guide Jan aus DresdenKopfschmerzen

Das Riff ist ideal zum Schnorchel sowie Tauchen. Die Sicht unter Wasser war hervorragend und ich konnte auch endlich mal das sog. Schnelltauchen probieren; einfach so schnell wie möglich sich unter Wasser vorwärts bewegen. Das ist ziehmlich ermüdend und schon nach kurzer Zeit gab ich es auf. Tauchen ist halt Langsamkeit, sich anpassen an das fremde Medium. Es besteht ja keine Notwendigkeit noch schnell etwas unter Wasser zu erledigen – glücklicherweise. Je länger man taucht über einen Zeitraum von Monaten verteilt, desto mehr Muskelmasse wird abgebaut; einer unser Tauchguides (der coole Jan aus Dresden) meinte das zu mir. Das ist schlicht und einfach auf den Mangel an Bewegung zurückzuführen.

Octopussy01 Sepia01

DrachenkopfFeuerfisch

Tauchen ist also ein bisschen wie Astronaut in einer Raumstation sein, nur das man nicht die ganze Zeit die muffige Luft von vier weiteren Verrückten, die sich mit Dir 10 m² teilen, einatmet. Außerdem gibt es mehr zu sehen, denn Unterwasserwolken gibt es ja nicht.

KoralleZackenbarsch

3 Kommentare zu “Begegnungen der bekannten Art

  1. „Das Leben der Anderen ist so schön. Man(n) muss sie nur beobachten. Das gilt natürlich auf für die Fauna und Flora unter Wasser.“
    ja ich wuerde das sogar auf menschen ausweiten – manchmal gibts ja echt nix putzigeres als menschen in ihre umgebung zu beobachten. meine lieblingsobjekte sind ja dabei die japaner – koennte ich stundenlang zuschauen, echt!
    der anzahl der bilder nach die japaner von falangs schiessen ist das dabei echte gegenliebe.

  2. Am Strand sind keine Italiener, aber die Taucher können nur welche sein! Vielleicht
    ist mit 4 Flossen schnell tauchen weniger
    anstrengend.

  3. @Krengel
    die Japaner sind schon einmalig; wie Lemminge, nur intelligenter. Aber Italiener zu beobachten ist wie Chilischoten essen; die machen richtig Bums im Gesicht und Körper.

    Sebas

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s